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29.09.2025

Eisenhüttenstadt: Probewohnen begeistert - ein voller Erfolg für Stadt und Gäste

Eisenhüttenstadt. Das Projekt Probewohnen in Eisenhüttenstadt ist zu Ende und es hinterlässt starke Eindrücke. Die Probebewohner, die vor Kurzem für zwei Wochen kostenfrei in der Stadt lebten, ziehen ein ausgesprochen positives Fazit: Sie fühlten sich willkommen, überrascht von der hohen Lebensqualität und sind sich einig Eisenhüttenstadt hat Zukunft.

Besonders eindrücklich äußerten sich die Teilnehmenden in persönlichen „Liebesbriefen“ an die Stadt. Darin beschreiben sie, was sie bewegt hat: die Weite, das viele Grün, die kurze Wege, die Offenheit der Menschen und die Verbindung von Architektur, Industriegeschichte und Lebensqualität. Sie kündigten an wiederzukommen.

Auch die Stadt zieht eine positive Bilanz. „Das Projekt hat gezeigt, dass Eisenhüttenstadt nicht nur Geschichte, sondern auch Zukunft ist. Wir konnten das Bild der Stadt weit über die Region hinaus positiv prägen und wertvolle Erfahrungen für die weitere Entwicklung sammeln“, so die Projektleiterin Julia Basan. Bürgermeister Frank Balzer ergänzt: „Die große Resonanz zeigt, dass wir mit unserer Idee einen Nerv getroffen haben. Es macht uns stolz, dass Eisenhüttenstadt durch das Probewohnen so viel Aufmerksamkeit bekommen hat, und dass unsere Gäste die Stadt mit offenen Augen und Herzen erlebt haben.“

Die Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugesellschaft GeWi war Projektpartner und hat unter anderem den Wohnraum zur Verfügung gestellt. Zusätzlich gab es Unterstützung durch die Staatskanzlei des Landes Brandenburg, die das Projekt gefördert hat.

Die Resonanz war überwältigend: Rund 2.000 Mails aus aller Welt erreichten die Stadt. Medien aus aller Welt berichteten über das Projekt, von Schweden über Australien bis nach Südamerika. Damit erzielte Eisenhüttenstadt eine internationale Aufmerksamkeit, wie sie bisher kaum eine vergleichbare Initiative hervorrufen konnte.

Wie es weitergeht? Nach der erfolgreichen Premiere prüft die Stadt, das Probewohnen 2026 fortzusetzen – dann möglicherweise mit mehr Wohnungen und einem noch breiteren Partnernetzwerk.