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Bekanntmachungen


Gemeinsam im Kampf gegen das Fischsterben


11.08.2022
Durch alle Landkreise, die eine Schnittstelle zur Oder haben wurden Warnmeldungen veranlasst. Zudem wurde die Alte-Oder von der Haupt-Oder getrennt und die Schleusen in Eisenhüttenstadt und Kehrsdorf geschlossen, so dass kein Wasser aus der Oder in den Oder-Spree-Kanal und von da aus weiter in die Spree gelangen kann. Dies hat auch das Wasser- und Schifffahrtsamt auf seiner Seite bekanntgegeben.

Aus gegebenen Anlass weist die Stadt Eisenhüttenstadt dringend daraufhin den Empfehlungen des Landkreises Oder-Spree zu folgen:

  1. Meiden Sie den unmittelbaren Uferbereich von Oder und Oder-Spree-Kanal, sowie das Schwimmen in den Gewässern.
  2. Fassen Sie die toten Fische nicht an.
  3. Lassen Sie Hunde weder an tote Fische heran, noch das Wasser trinken.
  4. Nutzen Sie das Wasser der Oder und des Oder-Spree Kanals nicht zum Garten wässern o.ä.
  5. Unterlassen Sie das Angeln und den Verzehr der geangelten Fische.

Aktuell ist entlang des Ufers der Oder ein Fischsterben größeren Ausmaßes zu beobachten. Die Ursache ist bislang unbekannt.

Aufgrund einer Gefahrenvermutung, ordnete der Landkreis-Oder-Spree per Allgemeinverfügung, in Form einer Notbekanntmachung, mit Wirkung vom 13.08.2022 an:

Es ist verboten:

  • das Baden
  • das Tauchen
  • das Schöpfen mit Handgefäßen mit Ausnahme einer behördlichen Probenentnahme
  • das Viehtränken,
  • das Schwemmen
  • das Betreten von Uferflächen und Anlagen in und an den vom Geltungsbereich erfassten Gewässern zum Zweck der Fischerei (Angeln).


Diese Allgemeinverfügung gilt für die Oder von der Einmündung der Lausitzer Neiße, in Neißemünde, Ortsteil Ratzdorf, ab Stromkilometer 542,4, bis zur Kreisgrenze des
Landkreises Oder-Spree zur Stadt Frankfurt (Oder) bei Brieskow-Finkenheerd (Stromkilometer 574,0) sowie für die Spree-Oder-Wasserstraße (Oder-Spree-Kanal) von
unterhalb der Zwillingsschachtschleuse in Eisenhüttenstadt ab Kilometer 127,4 bis zur Einmündung in die Oder bei Kilometer 130,1.

Aktuelle Informationen erhalten Sie auf nachfolgender Seite des Landkreises Oder-Spree:

https://www.landkreis-oder-spree.de/Service-Aktuelles/Aktuelles/Fischsterben-an-der-Oder/

18.08.2022
1. Änderung der Allgemeinverfügung zur Einschränkungen der Nutzung der Oder und der Spree-Oder-Wasserstraße (Oderspreekanal) und deren Ufer vom 12.08.2022 veröffentlicht auf der Internetseite des Landkreises Oder-Spree und in der Märkischen Oderzeitung.

https://www.landkreis-oder-spree.de/bekanntmachungen



CORONA-Informationen

CORONA-Virus (Informationen des Landkreises Oder-Spree)

Update der CORONA-Fälle im Landkreis, Fragen und Antworten im Zusammenhang mit CORONA, Übersicht der Teststellen

CORONA-Teststellen



Afrikanische Schweinepest (ASP)

Geflügelpest - Maßregeln im Landkreis Oder-Spree

Tierseuchenallgemeinverfügung zur Feststellung und Bekämpfung der Aviären Influenza bei Geflügel vom 07.01.2022

Mit der Feststellung des verstärkten Auftretens der hochpathogenen aviären Influenza, Subtyp H5N8 (Geflügelpest) in größeren Putenbeständen im nördlich angrenzenden Landkreis Märkisch Oderland am 31. Dezember 2021 sowie am 5. Januar 2022, erlässt der Landkreis Oder-Spree Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Geflügelpest.

Demnach haben Tierhalter in den betroffenen Restriktionszonen sämtliches Geflügel in geschlossenen Ställen oder in geeigneten Volieren, die eine überstehende, nach oben gegen Einträge gesicherte dichte Abdeckung und eine gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherte Seitenbegrenzung aufweisen müssen, zu halten.

Darüber hinaus darf Geflügel im Reisegewerbe außerhalb einer gewerblichen Niederlassung nur abgegeben werden, wenn es längstens vier Tage vor der Abgabe

klinisch tierärztlich oder, im Fall von Enten und Gänsen jeweils an Proben von 60 Tieren je Bestand oder wenn weniger Tiere gehalten werden, an den jeweils vorhandenen Tieren, virologisch mit einem negativen Ergebnis auf hochpathogenes oder niedrigpathogenes aviäres Influenzavirus untersucht worden ist.

Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte und Veranstaltungen ähnlicher Art, sind in den festgelegten Restriktionszonen in geschlossenen Räumen durchzuführen.

Das Risiko, dass der Geflügelpesterreger durch Wildvögel in Nutzgeflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen getragen wird, schätzt das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als hoch ein. Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, sich verendeten Wildvögeln, insbesondere Gänsen, nicht zu nähern und Funde unter der Angabe des Ortes über die Hotline Fundmeldung des Veterinäramtes, Telefonnummer: 03366 35-2020 zu melden.