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Ein Klimaschutzkonzept für Eisenhüttenstadt

Im „Pariser Klimaabkommen“ der internationalen Klimakonferenz IPCC vereinbarte die Weltstaatengemeinschaft im Dezember 2015 die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Temperaturniveau.

Klimaabkommen von Paris | BMZ

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Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzeptes 

Die Stadt Eisenhüttenstadt hat in 2024 das Büro Förbexx aus Bestensee zur Unterstützung der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes beauftragt. Nach sehr aufwendiger Datenbeschaffung ist nun die Treibhausgasbilanzierung fertig und wurde im Klimaschutz-Workshop am 18. März öffentlich vorgestellt. Eine Übersicht der Ergebnisse der Bilanzierung steht unter Dokumente zum Download zur Verfügung.

Zur Beteiligung der Akteure wurde im Dezember 2025 eine öffentliche Befragung zum Klimaschutz online durchgeführt. Die Auswertung finden Sie unter Dokumente. Die Ergebnisse der Umfrage werden im Konzept berücksichtigt und eingearbeitet.

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Workshop zur Bürgerbeteiligung 

In kleiner aber feiner Runde fand am 18.03.2026 der Maßnahmen-Workshop für Bürgerinnnen und Bürger zum Klimaschutzkonzept statt.  Ziel der Veranstaltung war die  gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen für das Klimaschutzkonzept für die Stadt Eisenhüttenstadt. Zunächst wurde durch Frau Gärtner vom Büro Förbexx GmbH die fertige Treibhausgasbilanzierung sowie die Potentialanalyse und entsprechende Szenarien vorgestellt. Alle drei Themen sind Bestandteile des Konzeptes und bilden die Grundlage für die weitere Vorgehensweise. Anschließend ging es in die Maßnahmenfindung in den Handlungsfeldern Mobilität, Bauen und Sanieren sowie  Konsum und Wirtschaft. Es fand ein toller Austausch zu den genannten Themen statt. Dabei konnten wertvolle Vorschläge gesammelt werden, die als Maßnahmen in das Konzept eingearbeitet werden.

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Warum ist ein Integriertes Klimaschutzkonzept notwendig?

Basierend auf diesen Abkommen von Paris will die Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral agieren. Der Bund hat dieser Zielstellung mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz einen gesetzlichen Rahmen gegeben, der alle Sektoren und damit Akteure und ihre Handlungsbereiche anspricht. Diese hohen Anforderungen erfordern über alle Sektoren hinweg eine erhebliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch Reduzierung der Energieverbräuche, durch Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau und der Nutzung der erneuerbaren Energien. Um die globale Erwärmung und ihre Folgen so gering wie möglich zu halten, wollen wir als Stadt unsere Treibhausgas-Emissionen konsequent und schnell verringern. Ein wegweisendes und hilfreiches Instrument dafür ist ein Integriertes Klimaschutzkonzept, dessen Erarbeitung die Stadtverordnetenversammlung (SVV) bereits im Jahr 2022 beschlossen hat.

Dafür werden sozial und wirtschaftlich verträgliche Lösungen erarbeitet. Eingebettet in die Dynamik des Strukturwandels müssen angedachte Entwicklungen in Hinblick auf Klimaneutralität und Zukunftsfähigkeit so in Einklang gebracht werden, dass sie für den Einzelnen leistbar werden. Im Rahmen der Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes soll das „WIE“ vorgedacht, abgestimmt und in einem Maßnahmenplan überführt werden.

BMUKN: Bundes-Klimaschutzgesetz | Gesetze und Verordnungen 

Warum Klimaschutz und Klimaanpassung zusammen gedacht werden müssen

Worum geht es beim Klimaschutz? Klimaschutz zielt darauf ab, die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen, indem Treibhausgasemissionen reduziert werden. Dies betrifft alle Bereiche unseres Lebens: Bauen und Wohnen, privaten Konsum, Landwirtschaft, Gesundheitssektor und Mobilität.

Und bei der Klimaanpassung? Klimaanpassung konzentriert sich darauf, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen und die Widerstandsfähigkeit unserer Gemeinde zu stärken. Betroffen sind auch hier nahezu alle Bereiche: Bauern kämpfen mit Wasserknappheit und Starkregen, vulnerable Gruppen wie ältere Menschen oder Kleinkinder leiden besonders unter Hitzetagen und Sturmereignisse betreffen unsere Sicherheit. Auch finanziell machen sich die Klimafolgen bemerkbar: durch erhöhte Lebensmittelpreise, gestiegene Versicherungs- und Gesundheitskosten.

Klimaschutz und Klimaanpassung sind zwei Seiten derselben Medaille. Nur wenn wir beide Ansätze miteinander verknüpfen, können wir dem Klimawandel umfassend begegnen. Unsere Stadt hat sich dieser Herausforderung gestellt und arbeitet kontinuierlich daran, nachhaltige und resiliente Lösungen zu entwickeln und zu stärken. Gemeinsam können wir eine lebenswerte Zukunft für alle schaffen.

Titel KSI: „Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt  Eisenhüttenstadt“

Förderkennzeichen: 67K23695

Förderinformation: Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen: Diese Vielfalt ist ein Garant für gute Ideen: Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

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