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25.07.2024

Förderverein der Stadtbibliothek gewinnt Preisgeld

Eisenhüttenstadt. Der Förderverein der Stadtbibliothek Eisenhüttenstadt hat im Rahmen des bundesweiten Engagement-Wettbewerbs "machen!2024" ein Preisgeld in Höhe von 2.500€ gewonnen.

Die Projektidee der Stadtbibliothek Eisenhüttenstadt und des Fördervereins ist es, sich als "Dritten Ort" zu etablieren – ein lebendiger Erlebnisraum zu werden, der weit über die traditionelle Medienausleihe hinausgeht. In diesem neuen Konzept soll die Bibliothek eine hohe Aufenthaltsqualität bieten und vielfältige Möglichkeiten für alle Altersgruppen schaffen. Dabei soll sie eine zentrale Rolle als sozialer Treffpunkt spielen, der neben Arbeit und Zuhause einen „dritten Ort“ bildet.

Ein innovatives viergliedriges Raumkonzept steht im Mittelpunkt dieser Projektidee. Hierzu gehören Makerspaces, die Raum für aktives Arbeiten, Forschen, Gaming und ein Repaircafé bieten. Diese Bereiche sollen eine Symbiose zwischen Alt und Jung fördern, in der generationenübergreifendes Lernen und sozialer Austausch im Vordergrund stehen. Junge Menschen können den Älteren vorlesen oder ihnen den Umgang mit Tablets und Smartphones erklären, während die Älteren handwerkliche Traditionen im Repaircafé weitergeben und zur Bewahrung der Geschichte beitragen.

Gratulation zum Preisgeld gab es auch von Bürgermeister Frank Balzer: „Die Stadtbibliothek ist ein wichtiger sozialer Ort in Eisenhüttenstadt. Es freut mich daher, dass der Förderverein und die Stadtbibliothek mit der Initiative und Projektidee ausgezeichnet wurde.“

Das Ziel des Fördervereins und der Stadtbibliothek Eisenhüttenstadt ist es, ein soziales Miteinander zu schaffen, in dem jede Generation ihren Rückzugs- und Bestimmungsort findet und gleichzeitig die Möglichkeit hat, voneinander zu profitieren. Die Bibliothek soll ein „dritter Ort“ werden, an dem Traditionen gewahrt und überliefert werden, während neue Technologien und moderne Bildung Einzug halten.

Diese Projektidee wurde bei der bundesweiten Aktion „machen!2024“ eingereicht, welche das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands würdigt. Hierbei konnte sich das Projekt einen Platz auf den Rängen 101 – 200 sichern.

Über den Wettbewerb

Die Aktion „machen!2024“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsminister Carsten Schneider, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) suchen die besten 200 Ideen für den Zusammenhalt vor Ort. Damit Ideen für Ostdeutschland umgesetzt werden können, werden Preisgelder zwischen 2.500 und 10.000 Euro vergeben.