Auftaktveranstaltung Partnerschaft für Demokratie der Stadt Eisenhüttenstadt
Eisenhüttenstadt. Am 27. März fand im Rathaus die Auftaktveranstaltung der „Partnerschaft für Demokratie“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, das neue bundesweite Programm vorzustellen, das Demokratie, Vielfalt und den Kampf gegen Extremismus in der Region fördern soll. Gleichzeitig wurde der Grundstein für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit gelegt.
Im Rahmen der „Partnerschaften für Demokratie“ erhalten Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland Unterstützung, um Konzepte zu entwickeln, die eine lebendige, vielfältige und respektvolle Demokratie fördern. Die Stadt Eisenhüttenstadt erhielt im Januar 2025 den Förderbescheid vom Bund in Höhe von 140.000 Euro und stockt die Mittel mit einer eigenen Beteiligung von 10 Prozent auf. Die Hauptzielgruppen des Programms sind auf Kinder und Jugendliche sowie deren Bezugspersonen und Multiplikatoren gerichtet.
Die Auftaktveranstaltung brachte zahlreiche Akteure zusammen, darunter Vertreterinnen und Vertretern von Schulen, Kindergärten, lokalen Verbänden, Kulturinstitutionen sowie Beratungsstellen. Gemeinsam wurden die Ziele des Programms sowie die Strukturen erläutert, die den Erfolg des Projekts sicherstellen sollen.
Die Stadt Eisenhüttenstadt übernimmt hierbei das federführende Amt und richtet eine Koordinierungs- und Fachstelle ein, die die Gesamtkoordination in Zusammenarbeit mit dem Federführenden Amt, dem Bündnis, dem Jugendforum und anderen Akteuren übernimmt. Sie berät Interessierte bei der Umsetzung von Einzelmaßnahmen und unterstützt das Bündnis mit Empfehlungen. Das Bündnis, bestehend aus lokalen Vertreterinnen und Vertretern, übernimmt die strategische Planung und Koordination der Maßnahmen. Währenddessen das Jugendforum, das aus jungen Menschen besteht, die Möglichkeit bietet, aktiv mitzuwirken, eigene Projekte zu entwickeln und ihre Perspektiven in die Partnerschaft mithilfe eines Jugendfonds einzubringen.
Ein zentrales Ziel der „Partnerschaft für Demokratie“ ist es, innovative Formate zu entwickeln, die den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ermöglichen, demokratische Prozesse aktiv zu erleben und mitzugestalten. Besonders demokratieskeptische Menschen sollen durch offene, respektvolle Dialoge und konkrete Mitmachangebote angesprochen werden, um Vorurteile abzubauen und das Vertrauen in demokratische Werte zu stärken. Zudem werden Schutzkonzepte für gefährdete Gruppen und zivilgesellschaftliche Akteure erarbeitet, um diese vor Bedrohungen zu schützen und Solidarität zu fördern.
Bereits bei der Auftaktveranstaltung haben sich erste Teile des Bündnisses formiert, gleichzeitig bleibt weiterhin Raum, zusätzliche Partner zu gewinnen und das Bündnis weiter auszubauen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv in den Prozess einzubringen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Stadt Eisenhüttenstadt.
Verantwortlich: Jens Krüger, SB Jugend und Soziales Tel.: +49 (3364) 566-452 jens.krueger@eisenhuettenstadt.de
