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25.10.2018

Die gemeinsame Sache voranbringen - in den
einzelnen Stadtteilen und mit ihnen zusammen

Erneut waren die Saarlouiser Partnerschaftsgespräche ein intensiver Austausch der Teilnehmer / Diese Mal stand im Mittelpunkt, wie sich Städte in der Zukunft entwickeln werden und können.

Saarlouis / Eisenhüttenstadt. Eine herausragende europäische Komponente innerhalb der Städtepartnerschaften stellen die „Saarlouiser Partnerschaftsgespräche“ dar. Längst sind sie zu einem Forum des interkommunalen Erfahrungsaustausches auf europäischer Ebene geworden. Seit 1991 sind diese ein wichtiges Instrument im kommunalen Austausch. Nun fanden vom 21. bis 24. Oktober in Saarlouis die 25. Saarlouiser Partnerschaftsgespräche statt, zu denen auch Eisenhüttenstädter Vertreter vor Ort waren; allen voran Bürgermeister Frank Balzer.

Jede Stadt bringt eigene Erfahrungen und Perspektiven ein, die allen wichtige Impulse liefern. Gemeinsam mit den Städtepartnern aus Eisenhüttenstadt und Saint-Nazaire gab es im Festsaal des Theaters am Ring in Saarlouis Vorträge und Diskussionen zum Thema: "Innenstadt trifft Stadtteile". Dabei ging es vor allem um die Stadtteilpolitik unter Berücksichtigung von lokalen Interessen und Beteiligungsformen sowie Fördermöglichkeiten durch Land, Bund und EU.

Saarlouis' Oberbürgermeister Peter Demmer hatte die Veranstaltung eröffnet. Danach sprach Benoit Ferrandon aus Saint-Nazaire über die Möglichkeiten der Stärkung der Innenstadt ohne dabei die Stadtteile zu vernachlässigen. Michael Reichl, Eisenhüttenstadts Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, berichtete über die "Integrierte Stadtentwicklung" in Eisenhüttenstadt, zeigte dabei die zentralen Vorhaben für die Entwicklung in den kommenden Jahren.

Eisenhüttentadt Beauftrage , Andrea Peisker, konnte als Projektleiterin für das Programm "Soziale Stadt" ihre Erfahrungen erläutern. In ihrem Vortrag "Bürgermitwirkung = Bürger mit Wirkung?" stand die Zukunft für und mit den Bewohnern im Mittelpunkt. Saarlouis hat bislang die Innenstadt gestärkt und steht jetzt am Anfang des Prozesses im Projekt „Soziale Stadt“ für die Stadtteile Fraulautern und Roden. Eisenhüttenstadts Bürgermeister Frank Balzer bilanzierte in seinem Beitrag in der  Abschlussrunde: „Es ist besonders schwierig, junge Menschen für das Projekt Soziale Stadt zu animieren. Wichtig ist jedoch die Ansprache einer möglichst breiten Basis.“

Alle drei Städte konnten an diesen Tagen ihre Perspektiven einbringen und sich auch über bisherige Erfahrungen austauschen. In den Gesprächen ist deutlich geworden, dass bei den unterschiedlichen städtebaulichen Veränderungen niemand vernächlässigt werden soll und alle Menschen mitgenommen werden müssen, um für die gemeinsame Sache - für ihre Stadt - zu leben. Auch hier geht es um ein „Mehr Miteinander“, wie Eisenhüttenstadts Bürgermeister Frank Balzer betonte.

Autor/in: Stadt Eisenhüttenstadt / Tilo Steinert