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07.02.2019

Bundesweite Anerkennung für Eisenhüttenstädter Seniorenprojekt „Nette Leute in Guten Stuben“

Eisenhüttenstadt.Nette Leute in Guten Stuben“ heißt ein Angebot, das 2017 von der Eisenhüttenstädter Seniorenbeauftragten ins Leben gerufen wurde und das im Rahmen des Wettbewerbes „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ dieser Tage eine besondere Anerkennung erhielt.

Mehr als 600 Bewerbungen wurden zu diesem Wettbewerb für Initiativen gegen Einsamkeit im Alter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. eingereicht und von einer Jury bewertet.
Das Projekt „Nette Leute in Guten Stuben“ zeige, „mit wieviel Kompetenz und Herzblut“ sich Menschen einbringen und sei ein Beleg für „die Vielfältigkeit des Engagements und der Ideen, um sozialer Isolation und Einsamkeit im Alter vorzubeugen und entgegenzuwirken“.

Denn genau dort setzt das Projekt an: Gesucht werden Alleinlebende, die selbst gern Gast bei und Gastgeber für Gleichaltrige sind und sich gegenseitig einmal im Monat zu einem Kaffeekränzchen in ihre Wohnzimmer einladen. In kleinen Gruppen bis 6 Personen besucht man jeden Monat ein anderes Gruppenmitglied. So ist jeder im Laufe eines Jahres max. 2 x Gastgeber und 10 x Gast. Einzige Bedingungen um mitzumachen sind die Neugier auf neue Bekanntschaften, das Vorhandensein einer großen Kaffeekanne und etwas Platz im Wohnzimmer, denn so können die Nachmittage für alle eine echte Bereicherung sein, auf die man sich den ganzen Monat freut.

Interessenten für neue Gruppen sind gern gesehen und können sich melden bei der Seniorenbeauftragten der Stadt Eisenhüttenstadt, Andrea Peisker, Tel. 566 380, oder bei der Agentur für Engagement, Tel. 42 96 028, denn dort werden die Gruppen bei ihrem ersten Kennenlernen unterstützt.

Übrigens: Die Idee fand auch schon landesweit Anerkennung und wurde bereits 2017 von der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg im Rahmen des Wettbewerbes „Gut Älterwerden im Vertrauten Wohnumfeld“ als förderwürdig ausgewählt.


Andrea Peisker
Projektleitung Soziale Stadt

Autor/in: Stadt Eisenhüttenstadt / Tilo Steinert