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Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2008

Zum Vergrößern anklicken    Eisenhüttenstadt:
  • Zukunft als vernetzte Stadtlandschaft
  • Vom Industriezentrum zum Innovationsstandort
  • Im Grünen und am Wasser leben
  • Kultur in Stadt und Werk
  • Raum für Generationen

Diese 5 Leitsätze stehen für eine Perspektive, die sich die Stadt Eisenhüttenstadt für die zukünftige Stadtentwicklung im integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) stellt. Im Einzelnen stellen die Leitsätze eine Präzisierung der bereits im Zuge des Forschungsprojektes Stadt 2030 begonnenen Leitbildformulierung dar.

Das INSEK entstand im Jahr 2007 in enger Zusammenarbeit zwischen dem Geschäftsbereich Stadtmanagement der Stadtverwaltung und der Beratungs-gesellschaft B.B.S.M., die bereits maßgeblich den Stadtumbauprozess in Eisenhüttenstadt begleitet. Nach zwischenzeitlicher Überarbeitung wurde das Konzept Anfang 2008 durch das zuständige Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung (MIR) bestätigt. Ebenso haben die Stadtverordneten der Stadt Eisenhüttenstadt dem Konzept im September 2008 zugestimmt.

In der Herangehensweise in den 1990er Jahren ist ein Stadtentwicklungskonzept grundsätzlich als Vorstufe des Flächennutzungsplans erarbeitet worden. In der aktuellen Lesart sollen mit dem INSEK unter Fortschreibung wichtiger Ent-wicklungsplanungen der Stadt zukünftig Projekte gefördert werden, die einen maßgeblichen und positiven Einfluss auf das Stadtentwicklungsgeschehen erwarten lassen.

Als wichtigste Entwicklungsplanungen sind hier u.a. das Standortent-wicklungskonzept für die wirtschaftliche Entwicklung von Eisenhüttenstadt, das Stadtumbaukonzept, die Sanierungsplanung für den Ortsteil Fürstenberg (Oder) sowie die beabsichtigte Aufwertung der Innenstadt im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt zu nennen. Mit dem Programm der Nachhaltigen Stadtentwicklung erfolgt mit Hilfe von EU-Mitteln eine zusätzliche Förderung ausgewählter Städte. Mit diesem Programm sollen vor allem Infra-strukturmaßnahmen zur Sicherung der Lebensqualitäten der Städte gefördert werden. Insgesamt wird dem integrierten Ansatz unter Beteiligung verschiedener Gruppen und Einrichtungen, die das Stadtentwicklungsgeschehen beeinflussen, hohe Bedeutung beigemessen.

Das INSEK gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil wurden auf der Grundlage einer umfangreichen Bestandsanalyse für einzelne Handlungsfelder die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für die weitere Entwicklung der Stadt ermittelt und daraus Leitbilder und Leitziele (siehe oben) abgeleitet und skizziert, die unmittelbar in betreffende Handlungsstrategien münden. Die Strategien zeigen den grundsätzlichen Weg auf, wie die formulierten Ziele erreicht werden sollen. Unter den Handlungsstrategien finden sich sämtliche Maßnahmen aus den oben genannten Entwicklungsplanungen wieder.

Die Handlungsstrategien im Einzelnen lauten:

 

Im zweiten Teil des INSEKs wurden anhand der aus den Leitbildern abgeleiteten Handlungsstrategien sogenannte Schlüsselmaßnahmen definiert, die die vor-gesehenen Projekte der Nachhaltigen Stadtentwicklung berücksichtigen und durch entsprechende Synergieeffekte besondere Impulse für die weitere Stadtentwicklung erwarten lassen.

Der erste Teil des INSEKs ist nachstehend als PDF-Format INSEK - Teil 1 bereitgestellt. Unter dem Link Nachhaltige Stadtentwicklung findet sich der Link zum INSEK Teil 2, außerdem erfolgt die Darstellung der Schlüsselmaßnahmen mit zugehörigen Projekten.

als PDF

 


Fachbereich 5, Fachbereichsleiter Herr Gerlach


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