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Aufbau eines Geschäftsstraßenmanagements

   Impressionen vom Fest „Alle(e) in Bewegung“ 2010

Im Rahmen eines Förderprojektes der „Nachhaltigen Stadtentwicklung“ arbeitet die Stadt Eisenhüttenstadt daran, ein Geschäftsstraßenmanagement aufzubauen. Mit Hilfe des eigens beauftragten Büros „die raumplaner“ wird dabei vorrangig die Lindenallee als zentrale Geschäftsstraße von Eisenhüttenstadt betrachtet. Nachrangig werden aber ebenso die Nebenzentren, also die Königstraße in Fürstenberg (Oder) und die Fröbelringpassage behandelt. Außerdem ist eine Zusammenarbeit mit dem Management des „City Centers“ beabsichtigt.

Zusammen mit Vertretern der Händler bzw. des Innenstadtvereins „Pro-City e.V.“, des Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., der Stadtwerke und der Stadtverwaltung hat das beauftragte Büro im vergangenen Jahr eine Situationsanalyse erarbeitet. Dazu gehört auch eine Bestandserhebung, die eine vollständige übersicht zur Struktur der einzelnen Geschäfte erlaubt. Aus der Situationsanalyse abgeleitet ist gemeinsam mit den Akteuren vor Ort ein Konzept für die Lindenallee, das verschiedenen Maßnahmen und die Verteilung von Verantwortlichkeiten vorsieht, erarbeitet worden.

Bei den Maßnahmen stehen Bestrebungen im Vordergrund, den Branchenmix in der Lindenallee sowie die Wahrnehmung der Lindenallee als Einkaufsstandort zu verbessern. Außerdem soll sich „Pro-City e.V.“ als Verein für die Innenstadt stärker profilieren und eine gezielte Presse- und öffentlichkeitsarbeit für eine bessere Vermarktung betrieben werden. Vereinfacht wird es darum gehen, die Lindenallee als Marke zu entwickeln, zu der auch das Kulturangebot der Stadt, vertreten durch das Friedrich-Wolf-Theater, die „kleine bühne“ und die Stadtbibliothek beitragen soll.

Um das Mittragen des Prozesses zu gewährleisten wurde eine Lenkungsgruppe gegründet, die sich aus o. g. Vertretern zusammensetzt.
Begleitend zum Aufbau des Geschäftsstraßenmanagement wurde außerdem im letzten Jahr eine Bürgerwerkstatt zu dem Thema durchgeführt und erstmalig das Fest „Alle(e) in Bewegung“ veranstaltet.

Die Unterstützung des beauftragten Büros wird noch bis zum Ende des Jahres gefördert – für die Zukunft wird es darum gehen, eine Grundlage dafür zu schaffen, dass die Händlerschaft gemeinschaftlich das Wohl der Lindenallee als Einkaufs- und Erlebnisstandort in die Hand nimmt. Im Zusammenhang mit der Vermarktung des angesprochenen Kulturangebots wird es dabei ebenso Unterstützung durch die Stadt geben.

Für weitergehende Informationen zum Thema Geschäftstraßenmanagement steht Ihnen seitens der Stadt Herr Reh (Bereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung) unter der Telefonnummer 03364/ 566-266 zur Verfügung.


Fachbereich 5, Fachbereichsleiter Herr Gerlach


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