Asylbewerber und Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt



In unserer Stadt wird der Umgang mit den anhaltenden Zustrom von Asylbewerbern und Flüchtlingen zur Herausforderung. Der Anteil der Asylbewerber in Eisenhüttenstadt beträgt etwa 8%. Ich möchte durch gegenseitige Information für eine gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen beitragen um mit dieser schwierigen Situation umgehen zu können. Wir sind als Stadt zwar kein Aufgabenträger haben uns jedoch entschlossen ein Bürgertelefon „Erstaufnahme“ einzurichten. Die Ängste, Vorurteile und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger der Stadt werden ernst genommen, so können seit 03. August können Hinweise, Anfragen und Beschwerden unter der Rufnummer 03364 566-225 abgegeben werden.

(siehe Pressemitteilung 103/07/2015 [0] vom 29.07.2015)

In der Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung am 05. August beschäftigten wir uns mit der aktuellen Situation. Gäste waren u.a. Vertreter vom Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, vom DRK (Landesgeschäftsstelle und Kreisverband Märkisch-Oder-Spree e.V.) sowie der Geschäftsführer der Städtischen Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH. Die Stadtverordneten wurden über wichtige Einzelheiten informiert und in der anschließenden Diskussion wurde der Gesprächsbedarf zum Thema in den einzelnen Fraktionen deutlich.
Jeder kann im Rahmen seiner Aufgaben, seiner Verantwortung und Möglichkeiten dafür sorgen, dass die Asylbewerber und Flüchtlinge in unserer Stadt gut aufgenommen werden und sich hier willkommen und sicher fühlen. Gleichzeitig müssen die Voraussetzungen für die Aufnahme und Unterbringung verbessert werden, hier gibt es aber auch entsprechende Erwartungen an Bund, Land und Kreis.

2015-08-06


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