Lebhafte Diskussion in F├╝rstenberg


Mehr als f├╝nfzig B├╝rgerinnen und B├╝rger besuchten am 25. 4. die Einwohnerversammlung bei Schleichers.
Ich informierte zu einer Vielzahl von aktuellen Themen. Darunter solche, die f├╝r die Stadtentwicklung insgesamt bedeutsam sind, z.B. die aktuelle Haushaltsdiskussion mit den Einsparvorschl├Ągen der Beraterfirma BSL. Ich rufe die B├╝rgerinnen und B├╝rger dazu auf, sich zu informieren und Anregungen und Vorschl├Ąge zu unterbreiten. Zu diesem wichtigen Thema lade ich Sie schon vorab f├╝r den 22. Mai zu einer thematischen Einwohnerversammlung in das Rathaus ein.

Lebhaft wurden anschlie├čend die Themen besprochen, die vor allem f├╝r F├╝rstenberg interessant sind.
Schon in der Einwohnerversammlung im vergangenen Jahr ging es um den Standort f├╝r einen dringend notwendigen Kleinkinderspielplatz in F├╝rstenberg. Bislang konnten sich die F├╝rstenberger dazu nicht einigen. Die gestrige ausf├╝hrliche Diskussion ergab eine Einigung zum Standort an der Frankfurter Stra├če/ Kastanienstra├če (Bereich Giebelseite der Turnhalle) der Goethe -Grundschule. Nun kann an der Realisierung des Vorhabens gearbeitet werden.

Zwei weitere Themen bewegten erwartungsgem├Ą├č die B├╝rgerinnen und B├╝rger ganz besonders: zum einen das Thema DSL und zum anderen die Situation auf der Betriebsfl├Ąche und im Umfeld der Firma BSV Baustoffverwertung Jens Schulze e. K.
Das Ergebnis der Studie zur Versorgung mit DSL hat leider nicht ergeben, dass die Stadt F├Ârdermittel f├╝r den DSL Ausbau beantragen kann. Die Mindestversorgung mit mindestens 2 MBit ist lt. der Studie in F├╝rstenberg erreicht. Das zeigt die gro├če Diskrepanz zwischen den F├Ârderkriterien und dem tats├Ąchlichem Bedarf der Nutzer. Ich fordere die
Betroffenen auf, sich bei der Stadt zu melden, sollten die 2 MBit im konkreten Fall nicht anliegen. Nur dann kann man den Autor der Studie zur ├ťberpr├╝fung auffordern.

Besonders hoch kochten die Emotionen beim Thema BSV. Die Initiative ÔÇ×Gesundes F├╝rstenbergÔÇť forderte mehr Engagement der Stadt zum Thema. Die teilweise schwierige Diskussion machte jedoch deutlich, dass positive Ergebnisse nur gemeinsam erreicht werden k├Ânnen, wenn jeder Partner im Rahmen seiner auch rechtlichen M├Âglichkeiten und Kompetenzen kooperativ und respektvoll mit dem anderen umgeht.
Ganz am Ende kam es deshalb zur Verabredung, dass sich die Stadt und die Initiative ÔÇ×Gesundes F├╝rstenbergÔÇť zusammensetzen werden und sich gemeinsam an das Landesumweltamt wenden. Nur so sehen alle Beteiligten einen Weg zur Verbesserung der Situation vor Ort.

2013-04-30

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