Dialog f├╝r Eisenh├╝ttenstadt ist ohne Alternative


Nach der R├╝ckkehr aus dem Urlaub wurde ich gefragt, ob ich angesichts des Aufrufs des Stadtverordnetenvorstehers Peter M├╝ller zur Gr├╝ndung einer B├╝rgerinitiative zur Abwahl der B├╝rgermeisterin, zur├╝cktreten werde. Das habe ich nicht vor.
Bereits bei meinem Amtsantritt vor 3 Jahren wusste ich, dass vor mir 8 Jahre harter Arbeit liegen. Die Herausforderung wurde noch gr├Â├čer, als ich erfahren musste, dass das strukturelle Defizit f├╝r 2010 ca. 22 Millionen Euro betr├Ągt. Das aufgelaufene Haushaltsdefizit der vorangegangenen 20 Jahre hatte aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise einen weiteren Sprung in die negative Bilanz zu verzeichnen. Dieses zu reduzieren, daran arbeiten wir hart. Bereits jetzt sparen wir j├Ąhrlich ca. 2,5 Millionen Euro ein. Daf├╝r wurde alles auf den Pr├╝fstand gestellt und in vielen Bereichen mussten harte Einschnitte in Kauf genommen werden. Das reicht jedoch bei Weitem nicht, um einen Haushaltsausgleich bis 2015 darzustellen. Das gelingt nur gemeinsam mit allen Entscheidungstr├Ągern einschlie├člich der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung. Besonders wichtig ist es dabei f├╝r mich, die B├╝rger einzubeziehen. Das halte ich f├╝r den richtigen Weg.
Eine inhalts- und stillose Kritik, wie sie gegenw├Ąrtig vor allem im Internet kursiert, besch├Ądigt das Image der Stadt und gef├Ąhrdet die positive Entwicklung.
Ich erwarte insbesondere vom Stadtverordnetenvorsteher, Herrn Peter M├╝ller, dass er auf einen konstruktiven Weg zur├╝ckkehrt.
Stadtverordnete, denen das Wohl der Stadt am Herzen liegt, gibt es in allen Fraktionen. Ich appelliere vor allem an die Stadtverordneten, einen wirklichen Dialog zu f├╝hren, um sich auf ein konsensf├Ąhiges Zukunftsbild f├╝r Eisenh├╝ttenstadt zu einigen. Darin sehe ich die einzige M├Âglichkeit, um die vorhandenen Chancen f├╝r Eisenh├╝ttenstadt zu nutzen.
Das ist f├╝r mich ganz pers├Ânlich B├╝rgerauftrag auch f├╝r die weiteren 5 Jahre meiner Amtszeit.

2013-02-05

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