Wir lassen uns das Wasser nicht abgraben!


Ich protestiere gemeinsam mit der Wirtschaft, u.a. ArcelorMittal, CEMEX Deutschland GmbH und Progroup AG, gegen die Streichung der bereits geplanten Investitionen in die Wasserstra├čen der ├Âstlichen Bundesl├Ąnder. Der Binnenhafen Eisenh├╝ttenstadt mit der Anbindung an das Europ├Ąische Binnenwasserstra├čennetz ist der ├Âstlichste Binnenhafen Deutschlands mit direkter Verbindung in den schlesischen Wirtschaftsraum. F├╝r unsere Stadt ist der Hafen eine wichtige Voraussetzung f├╝r die wirtschaftliche St├Ąrke in den kommenden Jahren.

Gem├Ą├č der Abstimmung beider St├Ądte des RWK ist der Binnenhafen Eisenh├╝ttenstadt der Hafen des Wachstumskerns. Die Nordanbindung des Industriegebietes Oderlandstra├če an die B112 dient nicht nur der besseren Anbindung der Industrieunternehmen an die Autobahn BAB 12 in Frankfurt (Oder), sondern auch der besseren Anbindung des Binnenhafens an die anderen logistischen Einrichtungen im RWK. Der Abbruch der Modernisierung der Wasserstra├čen bedeutet die Entwertung bereits get├Ątigter Investitionen (Bund, Land, Kommunen, Wirtschaft), die Abkoppelung Polens vom westeurop├Ąischen Wasserstra├čennetz.

Allein der Investitionsaufwand betrug in den letzten Jahren insgesamt 2,8 Mio. Euro.

Deshalb fordern wir:

Nein zur WSV-Reform!
Keine erneute Teilung Deutschlands auf den Wasserstra├čen!
Die Wirtschaft braucht die Wasserstra├če, denn Schifffahrt sichert Arbeitspl├Ątze!
F├╝r eine europ├Ąische Integration ÔÇô Polen nicht die T├╝r zuschlagen!

Nutzen wir stattdessen die Chancen auch f├╝r unsere Umwelt zur Einsparung des stetig anwachsenden Lkw-Verkehrs und denken auch an die Touristische Bedeutung unseres Hafens.

2012-09-19



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