Sanierung und Aufwertung


Dank der Unterstützung durch Städte- und Mietwohnungsbaufördermittel konnten seit 2003 in den denkmalgeschützten Wohnkomplexen I, II und III über 1.600 Wohnungen saniert werden. Der Einbau von Aufzügen, Grundriss-änderungen und der Anbau von Balkonen führten in Verbindung mit der grundhaften Modernisierung von Heizung, Elektrik und Sanitärbereichen zur wesentlichen Steigerung der Wohnqualität.

Pawlowallee vor der Sanierung Poststraße nach der Sanierung
Saarlouiser Straße vor der Sanierung Saarlouiser Straße nach der Sanierung

Durch den kontinuierlichen Stadtumbauprozess sank der gesamtstädtische Wohnungsleerstand von ca. 22 Prozent (2003) auf 11 Prozent (2015). Besonders in der Innenstadt hat sich aufgrund von Sanierung und Zuzügen aus den Abrissbereichen der Wohnungsleerstand deutlich verringert. Jeder dritte Eisenhüttenstädter wohnt inzwischen im Stadtzentrum (WK I-IV).

Parallel zur Sanierung von Wohnungsbeständen des Denkmalbereiches der Innenstadt erfolgte und erfolgt die Aufwertung wichtiger öffentlicher Gebäude, die zu einem großen Teil Einzeldenkmale sind. Aktuell wird das Rathaus denkmalgerecht saniert. In den kommenden Jahren wird die Aufwertung des öffentlichen Raumes im Denkmalbereich eine Schwerpunktaufgabe sein.

Rathaus vor der Sanierung Rathaus nach der Sanierung

Seit 2011 wird Eisenhüttenstadt auch über das Teilprogramm Sicherung–Sanierung-Erwerb (SSE) [0] gefördert. Durch eine Ausnahmeregelung der Förder-geber konnte mit der Sanierung der ältesten noch existierenden Gebäude der Wohnstadt aus den Jahren 1951 und 1952 nach jahrelangem Leerstand begonnen werden. Dieser Prozess soll mit zielgruppenspezifischen Angeboten (Generationen Wohnen: Junges Wohnen, Seniorenwohnen, Familienwohnen) im WK I und für das Segment des preisgünstigen Wohnraumes entlang der Straße der Republik (WK III und IV) fortgesetzt werden.

WK I vor der Sanierung WK I vor der Sanierung

 

 


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